25.04.2026: Bericht Vogelschutz Jugend „Wer trommelt denn da?“

Mit großer Spannung habe ich auf meine erste Tour gewartet. Auch wenn erst die Anmeldungen zögerlich reinkamen, kamen nach und nach Anmeldungen von Familien aber auch Einzelpersonen rein.
Am Ende waren wir dann doch insgesamt 16 Personen, die einen mussten etwas früher gehen, die anderen kamen etwas später dazu.
Ausgestattet mit Zettel, Stift und Fernglas und teilweise Kamera ging es direkt am Vereinsheim los.

Schnell wurde das Storchennest direkt am Weg entdeckt, das zählen der Störche konnte beginnen. Doch nicht nur die großen Vögel waren am Nachmittag gut sichtbar, so wanderte gut sichtbar am anderen Ufer der Nidder eine Bachstelze eine ganze Weile mit uns zusammen mit. Wir sahen Amseln, hörten den Zilzalp und viele Haussperlinge (Spatzen) und einige Meisen (Blaumeise und Kohlmeise).

Nachdem wir eine Weile unterwegs waren, große Aufregung, der Rotmilan kreiste ganz nah über uns und flog im Sturzflug auf die Wiese. Leider hatte er nichts gefangen, aber seine Kreise zog er weiterhin über uns.

Zwei Turmfalken flitzten an uns vorüber, Stockenten flogen auf und von weitem konnten wir weitere Storchhorste entdecken.
Wir machten eine kleine Rast und schon bald ging es weiter in den Eicher und später in den Windecker Wald – was „Windecker Wald“ haben einige gedacht, doch eine Tafel direkt beim Grenzstein klärt darüber auf, warum der gefühlte Eicher Wald eigentlich der Windecker Wald ist.
Da war es dann auch, das aus meiner Sicht, schönste Storchennest zu sehen, direkt am Fahrbahnrand und in luftiger Höhe in einem Baum.
Am Wegesrand haben die Kinder eine Ameisenstraße entdeckt und bald fanden wir auch den großen Ameisenhaufen. Die Kinder waren fasziniert über das wuselige Treiben dieser starken Tiere.

Gemütlich traten wir den Heimweg an. Auf dem Rückweg entdeckten wir doch noch die Nutrias, die sich im Wasser suhlten.
Der Zilzalp begrüßte uns wieder lauthals wie auch die Mönchsgrasmücke, die wir mehr hörten als entdecken konnten.
Die Liste der entdeckten Vogelarten war lange geworden – manche Vögel wie die Graugänse waren sehr schwer zu entdecken und ohne Feldstecher gut versteckt. Aber die Nilgänse zeigten immer wieder ihre Köpfe und so konnten wir sie gut zählen.

Aus meiner Sicht hatten alle viel Spaß und ich freue mich sehr auf unsere nächste gemeinsame Veranstaltung.

Gabi Heiliger, Jugendwartin
Fotos: Hans-Jürgen Stumpf (Bildergalerie)

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Vogelschutzgruppe Eichen 1988 e.V.
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